Wurftag 19.Februar 1999

Vater: Largo von der Maineiche

Mutter: Bunni von der Maineiche

Ahnentafel [13 KB]





HD A-normal
Zuchtwert 82
Kkl 1 Lebenszeit
Schaubewertung SG
Ausbildungskennzeichen SchH3, IPO3, FH1


Jahr Veranstaltung Platz A B C Bewertung Hundeführer
2000 SchH1   98 94 97 289 V Jochen Goldbach
2001 SchH2 Pokalkampf 1 - 97 100 197 V Gerald Groos
2001 SchH2   98 98 100 296 V Gerald Groos
2002 SchH 3 (1.Auswärtsprüfung)   97 96 97 290 V Gerald Groos
2002 FCI 08   36 97 88 M Gerald Groos
2002 SchH 3 (2.Auswärtsprüfung)   100 88 98 286 V Gerald Groos
2002 LGA 08 4 98 96 93 287 V Gerald Groos
2002 BSP 52 98 85 90 273 SG Gerald Groos
2002 OG-Prüfung FH 1   100     100 V Gerald Groos
2003 FCI 08 3 97 93 96 [2.244 KB] 286 V Gerald Groos
2003 7-Länderwettkampf 23 98 88 90 276 SG Gerald Groos
2003 Bundesquali-FCI Viernheim 5 95 94 91 280 SG Gerald Groos
2003 VDH-FCI WM-Qualifikation 23 98 96 80 274 SG Gerald Groos
2003 BSP 48 97 92 76 [3.014 KB] 265 G Gerald Groos
2004 FCI 08     94 Disq [1.526 KB] Disqualifikation Gerald Groos
2004 OG Prüfung Dutenhofen   97 94 99 [3.777 KB] 293 V Gerald Groos
2004 LGA 08 2 98 92 96 286 V Gerald Groos
2004 BSP 21 89 91 98 [1.868 KB] 278 SG Gerald Groos


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Lauz von der Maineiche war der Star beim Schlossfestpokal des Vereins für Deutsche Schäferhunde / Weltweit beliebte Rasse

FRANKFURT A. M. (jow). Lauz von der Maineiche gehorcht seinem Herrchen aufs Wort. Wenn Gerald Groos das Kommando "Bei Fuß!" gibt, weicht Lauz keinen Zentimeter von dessen Seite. Nichtmal ein Blatt Papier würde zwischen Groos' linkes Bein und seinen treuen Schäferhund passen. Und wenn Groos sein Tempo oder die Schrittlänge ändert, passt sich Lauz an, ohne dass es dazu eines weiteren Befehls bedürfte. Wenn Groos stehen bleibt, hält auch Lauz inne, setzt sich hin und guckt erwartungsvoll zu seinem Herrchen auf. "Leinenführigkeit: sehr gut", urteilte deshalb Günter Schwedes, der als Zucht- und Leistungsrichter beim Schlossfestpokal des Vereins für Deutsche Schäferhunde in Nied die Rassetiere zu bewerten hatte.

"Bei der Beurteilung der Führigkeit kommt es darauf an, dass der Hund seinem Führer freudig folgt", erklärte der Erste Vorsitzende des Vereins, Erwin Bockhard. Der Führigkeits-Test ist ein Teil der "Unterordnungs-Prüfung", die beim Wettkampf elf Hunde absolvierten. Im zweiten Prüfungsteil mussten die Tiere beim Apportieren ihren Gehorsam unter Beweis stellen. Gerald Groos warf dazu ein so genanntes Bringholz - ein Stück Holz in der Form eines überdimensionalen Knochens. Erst auf das Kommando "Bring!" durfte und musste der folgsame Lauz lossprinten, das Holz holen, sich vor sein Herrchen setzen, ergeben zu ihm aufschauen und ihm den apportierten Gegenstand übergeben. Das Muster-Tier von der Maineiche meisterte auch diese Übung mit Bravour.

Die "Vielseitigkeit" des Schäferhundes mache ihn zu etwas ganz Besonderem, schwärmte Zucht- und Leistungsrichter Schwedes. "Die Rasse kann man als Lavinenhund, Rettungshund, als Spürhund bei der Polizei einsetzen, und seine vielleicht edelste Aufgabe hat er als Blindenhund." In der Tat ist der schwarzbraune Vierbeiner einer der beliebtesten Hunde der Welt. Allein der Verein für Deutsche Schäferhunde zählt mehr als 100 000 Freunde dieser Rasse. Damit ist die Organisation nach eigenen Angaben der weltweit größte Zusammenschluss von Rassehunde-Züchtern. 2200 Ortsgruppen des Vereins sind über ganz Deutschland verteilt. Der Ortsgruppe Frankfurt West bescheinigt Zuchtrichter Schwedes, "eine der aktivsten" zu sein. So richten seine Mitglieder - zurzeit sind es 105 - bereits seit 1975 jährlich den Schlossfestpokal aus. Auch Gerald Groos scheint es bei der Ortsgruppe West zu gefallen: Vor Kurzem hat er einen Mitgliedsantrag gestellt. Und sein Lauz wird wohl eines der herausragenden Tiere im Verein sein . Das zeigte sich spätestens, als der Rüde in großen Sätzen über das eingezäunte Trainingsgelände lief. Auf das Kommando "Platz!" warf er sich aus vollem Lauf auf den Boden. Da konnten sich die mehr als 50 Zuschauer am Jägerzaun nicht mehr halten und spendeten dem braven Vierbeiner tosenden Applaus.

"Ein vorzüglicher Hund!", lobte Richter Günter Schwedes und bewertete Lauz' Leitung mit 97 von 100 Punkten. Drei Punkte musste er ihm abziehen, weil Lauz beim Sprung über eine Hürde mit den Hinterläufen leicht aufgesetzt hatte. Mit dem Ergebnis kann sich das Tier trotzdem sehen lassen. Um die Prüfung "Unterordnung" zu bestehen, muss ein Schäferhund 70 Punkte erreichen. Mit seinen 97 Punkten war Lauz der Beste. Und er setzte noch einen drauf. In der "Schutzdienst-Prüfung" erreichte Lauz sogar die volle Punktzahl.

In dieser Disziplin muss ein guter Schäferhund einen "Verbrecher" stellen. Diesen muss er in Verstecken auf dem Trainingsgelände suchen und sein Herrchen, wenn er ihn gefunden hat, laut bellend darauf aufmerksam machen. Solange der "Verbrecher" sich nicht bewegt, ist die Arbeit des Hundes damit getan. Wenn er sich jedoch rührt oder gar zu fliehen versucht, muss der Hund ihn anfallen und ihm in den Arm beißen. Der "Verbrecher" beim Schlossfestpokal trug natürlich einen ledernen Schutz. "Bei dieser Übung soll der Hund Selbstsicherheit, Stärke, Disziplin und Belastbarkeit unter Beweis stellen", erklärte Günter Schwedes. Klar, dass Lauz im Besitz all dieser Tugenden ist. Wenn er sich nun noch als sicherer Fährtensucher erweist und starke Muskeln und feste Knochen hat, kann er zur Zucht zugelassen werden. Und dann darf vielleicht auch ein Lauz von der Maineiche seine Disziplin einmal vergessen.




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Largo
Lobo