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Auf den folgenden Seiten finden Sie eine Sammlung von Rassebeschreibungen der Hunde mit denen ich bereits einen Wesenstest durchgeführt habe:
Rassebegriff: Rasse stammt aus dem arabischen und bedeutet: Ursprung, Geschlecht, Haupt, Vorgebirge = Rasse Der Begriff Rasse enthält also geographische sowie ökologische und geneologische Begriffe und bezieht sich immer auf eine bestimmte Art oder Unterart,. Ab 1552 — 1672 tritt der Begriff in Europa auf (zuerst in Italien und England). Als letztes 1672 in Deutschland und zwar im Zusammenhang mit der Pferdezucht.
Der Zoologe versteht unter der Rasse eine Gruppe von Individuen derselben Tierart mit enger Zusammengehörigkeit auf Grund gemeinsamer Abstammung (verwandt sein) und physiologischen Merkmalen mit gleichgerichteter Entwicklung der Erbanlagen.
Die Vererbungslehre erblickt in einer Rasse, eine Gruppe von Tieren, die auf Grund von geleiteter Zuchtwahl, erbreine Träger eines bestimmten Erbmerkmales sind.
Die Zuchtlehre bezeichnet als Rasse eine Gruppe von Tieren, die der Züchter im Hinblick auf gestellte Zuchtziele mit einheitlicher Körperform, Farbe und Psyche auswählte und die gewöhnlich für die meisten Merkmale einigermaßen erbgleich sind.
Die klassische Formulierung gibt Kronacher: Rasse ist eine Gruppe von Einzeltieren innerhalb einer Art, die sich durch den gemeinsamen Besitz bestimmter Eigenschaften von den anderen Artgenossen. unterscheiden und diese Liegenschaft im Allgemeinen auf ihre unter gleichen Bedingungen aufwachsenden Nachkommen vererben.
Der Rassestandard: Unter Rassestandard sind Normwerte zu verstehen, die von den Rassevereinen aufgestellt sind und bei Körungen als Grundlage dienen. Dazu zählen: die Widerristhöhe des Rüden und der Hündin, die Farbe, das Haarkleid, die Ohrenstellung und Rutenhaltung, das Gebiss u.a.m. Der Rassestandard unterscheidet sich aber bereits wieder zwischen den reinen Ausstellungstieren. und den gebrauchsfähigen Arbeitstieren.
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